Beiträge von Flipper

    Doktoren, Falter, Kaiser sind in 500l leider nur sehr begrenzt möglich, Bei den Riffbarschen ist es durchaus möglich, aber wahrscheinlich, dass Du es bereust, sie eingesetzt zu haben. Die meisten sind leider unverbesserliche Streithandel. Bei der richtigen Einrichtung geht es aber teilweise durchaus.


    Schau Dir die Beschreibungen im Meerwasser-Lexikon ruhig an und die Erfahrungsberichte. Dieses Lexikon wird Dir auch im Geschäft eine wertvolle Hilfe sein, weil viele Verkäufer Dir etwas aufschwatzen wollen und Du dort einfach nachschauen kannst.

    Hm, am einfachsten, ich sage mal, was Du tatsächlich davon halten kannst in 500l:


    Anemonenfische (alle Arten)

    Mithraculus sculptus

    - Regenbogenlippfisch (tiefere Sandschicht)

    - Grabender Seestern (tiefere Sandschicht, Bodenfauna ausgeprägt)

    - Juwelen-Fahnenbarsch (Gruppe)

    - Weissband-Putzergarnele

    - Gebänderte Scherengarnele


    Möglich, aber wahrscheinlich wirst Du es bereuen:

    - Dreipunkt-Preussenfisch (Ruppsack)

    - Durban Tanzgarnele (geht an viele Korallen dran)

    - Neondemoiselle (nur in der Jugend hübsch, Ruppsack)

    - Springers Demoiselle (Ruppsack)

    - Arzur Riffbarsch (Ruppsack)

    - Gelbschwanzdemoiselle (Ruppsack)


    - Gestreifter Zwergkaiser (kann bzw. wird an Korallen gehen)

    - Sechsstreifenlippfisch (Stinkstiefel)


    Schwierig zu halten:

    - Gelber Langnasenpinzettfisch (Nahrungsspezialist)

    - Chelmon (Nahrungsspezialist)


    Den Rest habe ich nicht aufgeführt, weil sie zu groß werden


    Hier zwei Ressourcen für Deine Rechersche:

    Meerwasser-Lexikon https://www.meerwasser-lexikon.de (auch als kostenlose App für's Android-Handy)

    Du findest hier auch viele Hinweise, ob der Fisch überhaupt in Frage kommt wegen Größe oder Verhalten


    https://www.fishselector.com/

    Hier kannst Du mit Angabe der Beckengröße passende Fische suchen (auch bei MeWaLex)

    Allerdings sind die Angaben sehr scharf.

    Dann solltest Du eine hübsche Kombination auswählen können. Die Qual ist, was man als "Highlight" bezeichnen möchte. Da versteht nämlich jeder etwas anderes drunter. Einer z.B. sagt, die Riesenmuschel ist das Hightlight im Becken, der andere, die Mandarinfische, wieder einer sagt, der Kaiser oder Falter ist das Highlight, oder der Chelmon. Alle ziehen Konsequenzen nach sich, was die Einrichtung des Beckens angeht und was sich dann nicht verträgt.


    Deshalb würde ich zuerst mal bei Aquarianern in der Nachbarschaft oder Bekanntenkreis genau hinschauen, was Dich anspricht und Du pflegen möchtest, dann Informationen zu den Tieren sammeln, was diese brauchen und dann Planungen aufstellen, was für die Pflege notwendig ist.


    Einige Fische sind schlcht nicht möglich bei 500l, wenn man halbwegs tiergerecht seine Zögliche pflegen möchte. Ein Palettendoktor in 500l geht einfach nicht, auch die meisten anderen Doktoren sind einfach zu groß.


    Eine klassische Besetzung für ein 500l-Becken wäre etwa ein paar Fahnenbarsche mit einem Borstenzahndoktor oder Hawaiidokktor mit einem Pärchen Mandarinfische. Nur darf man nie unterschätzen, wie schnell die Fische wachsen und wie gering die biologische Kapazität in einem Meerwasserbecken ist. Das führt dann schnell dazu, dass wenig gefüttert wird und die Fische lethargisch herumhängen und hungern.


    Es gibt leider sehr viele schöne Meerwasserfische und nicht einmal einen Bruchteil davon kann man in einem Becken pflegen.

    Was genau verstehst Du unter "Weichkorallen"? Grundsätzlich gibt es die Unterscheidung zwischen azooxanthellen und zooxanthellen Korallen. Gerade die Azoos sind oft herrlich farbig und viel in den Riffen zu bestaunen, leider praktisch unhaltbar in normalen Aquarien. Das gilt z.B. für die Dendronephthya und viele andere. Tubastrea etwa kann man noch einigermaßen gut füttern, was aber einen erhöhten Pflegeaufwand bedeutet.


    Wenn es um Korallen geht, die sich in dr Strömung wiegen sind viele LPS sehr schön, wie Wunderkoralle oder Bartkoralle, Euphyllia und viele andere.


    Die Ansprüche richtien sich dabei an den anspruchsvollsten Korallen, was meist die Steinkorallen sind.


    Die Nemos sollten mit einer Anemone gehalten werden, welche erst in einem eingefahrenen Becken eingesetzt werden sollte. Auch muss berücksichtigt werden, dass eine Anemone wandern kann und oft wird und dabei einen regelrechten Vernichtungsfeldzug durch die übrigen Korallen vollzieht. In weitem Umkreis können dann keine anderen Korallen existieren. Von daher muss man da schon sehr gut abwägen, wo die Priorität sein sollte.

    Hallo Dennis,


    ein Becken von 500l gehört bereits zu den größeren Becken und benötigt etwas mehr Vorbereitung als ein kleineres Becken. Zuerst ist dafür die Statik abzuklopfen. Ein normales Haus hat meistens eine zugelassene Flächenlast von 150kg/m², was natürlich ziemlich lächerlich ist. Eine Gewerbe-Immobilie hat meist eine zugelassene Flächenlast von 300kg/m², was besser ist, aber für große Becken dennoch nicht ausreicht.


    Meist ist es ausreichend, wenn das Becken neben einer tragenden Wand steht und die Decke nicht gerade ein Altbau ist, aber wenn man schon ein Haus baut, dann sollte man auch direkt berücksichtigen, wo das Becken stehen soll und eine Flächenlast von 700kg/m² vorsehen. Auch eine Fußbodenheizung sollte man mit Berücksichtigung dieser hohen Last planen und z.B. die Last über Stützen ableiten, die direkt auf den Beton gehen und nicht auf einen schwimmenden Estrich mit Wärmeschlaufen. Ein gebrochener Estrich mit kaputten Heizungssclaufen ist eine teure Sache und nicht notwendig mit etwas vorausschauender Planung.


    Bei größeren Becken sind auch noch zwei Punkte extrem wichtig: die Feuchtigkeit, die aus dem Becken verdunstet, kann die Wohnung schnell zur Sauna machen und Schimmel verursachen. Zusätzlich verursacht die Abwärme vor allem der Lampe im Sommer schnell eine Hitzeentwicklung, die in Hitzeperioden zu Wärmeproblemen im Becken führt. Meine Empfehlung für den Aquarienraum wäre eine Raumklimatisierung vorzusehen, welche die aggressive Salzwasser-Verdunstung eindämmt. Auch wenn pauschal gesagt wird, dass praktisch nur Wasser verdunstet wird in der Praxis trotzdem immer etwas Salz mitgerissen, welche für viel Rost sorgt bei Metallteilen im gesamten Raum.


    Ob so ein Becken eine passende Größe ist hängt vor allem von den zu pflegenden Tieren ab. Für ein Doktorenbecken ist das unterste Grenze, bei einem Schwerpunkt auf Korallen reicht auch ein 200-300l Becken völlig aus. Vor allem die laufenden Kosten sind meistens proportional zur Beckengröße, so dass ein großes Becken auch entsprechend hohe laufende Kosten hat. Allein die Stromkosten machen schnell einen dreistelligen Betrag pro Monat aus.


    Bei der technischen Ausstattung hängt auch viel davon ab, welchen Anspruch man an die Güte der Technik hat. Die 10€/l Beckengröße ist eine Annäherung, mit der man hinkommt, wenn keine besonderen Ansprüche gestellt werden. Wer Highend-Technik vom Feinsten wünscht kann auch deutlich mehr ausgeben.


    Bei den technischen Details hängt eben auch viel davon ab, welche Tiere man pflegen möchte und wie der Anspruch vor allem an die Lautstärke und die Funktionen der Technik ist.


    Bei den Becken etwa bekommt man ein günstiges Becken schon für wenige hundert Euro, aber wenn man Wert auf hohe Farbtreue legt und eine teure Fotoaustattung hat, deshalb Weissglas oder sogar ein Plexiglasbecken wünscht, dann geht der Preis steil in die Höhe.

    Soll es ein Poolbecken mit eleganter Verklebung sein oder reicht ein Becken von der Stange, hat man den Wunsch nach Sicherheit oder ist die Budgetbegrenzung ziemlich festgelegt.


    Bei der Technikausstattung selbst hat sich eine Mindestaustattung für die meisten Becken herauskristallisiert, welche auf einem Abschäumer als Hauptelement im Technikbecken herauslaufen. Dazu kommen aber noch verschiedene Geräte zur Automatisierung und Versorgung und die Anpassung auf bestimmte Versorgungssysteme. Darüber aber kann man später diskutieren.


    Kurz zusammengefasst ist die allgemeine Grundaustattung der normalen Korallenriffaquarien, wo Fische und Korallen gepflegt werden:


    Ein Aquarium mit Schrank und Technikbecken, dazu Verrohrung für den Wasserkreislauf zwischen Schaubecken und Technikbecken

    Beleuchtung über dem Becken für die Korallen

    Abschäumer im Technikbecken und Rückförderpumpe. Dimensionierung grob etwa das Volumen des Beckens als Luftdurchsatz pro Stunde, die Förderpumpe etwa 2-5x pro Stunde das Beckenvolumen als Durchsatz durch das Technikbecken.

    Der Abschäumer sorgt für ein Abscheiden von organischen Materialien im Topf und gleichzeitig einen Gasaustausch mit der Raumluft.


    Dazu kommen jetzt Komfortfunktionen wie

    - automatische Wassernachfüllung mit Osmosewasser zum Ausgleich der Verdunstung

    - Dosierpumpen zum Ausgleich des Verbrauchs von Korallen und Co.

    - Vliesfilter zur automatischen Wattefilterung des Wassers

    - UVC-Filter bei Wassertrübung oder Krankheiten mit Schwärmerstadien oder empfindlichen Fischen

    - Temperaturregelung mit Lüftern, Kühlern oder Heizstab

    - Messautomatisierung usw.


    Das muss man sich dann alles überlegen, wenn man weiss, was man eigentlich pflegen will. Entscheidend ist hier, genügend Spielraum zu lassen, um diese Möglichkeiten auch nutzen zu können. Was hilft es, wenn man sich entscheided, einen weiteren Filter einzusetzen, wenn man gar nicht den dafür notwendigen Platz in einem zu kleinen Technikbecken hat.

    Der Platz ist eigentlich immer zu knapp für die Technik, deshalb darf man nicht Platz verschwenden im engen Technikschrank.


    Einige planen deshalb auch direkt einen Technikraum im Keller oder Nebenzimmer, um genügend Platz für die Technik zu haben.

    Hallo Dustin,


    irgendwo scheint da noch grundsätzlich etwas nicht zu stimmen, da ich bei dem Microbelift Premium Reef Salt diese Werte im Aquacalculator sehe:

    Ca 430 mg/l, Mg 1295 mg/l, Alkalinität 7,2.

    Wenn Du über 11 bei der Alkalinität gemessen hast stimmt da was vorne und hinten nicht. Ich würde deshalb nachforschen, warum Du so grundverschiedene Werte bekommst.


    Nach einem Tag sollte selbst das trübste Wasser so langsam aufklaren. Wenn das nicht der Fall ist hast Du wahrscheinlich direkt eine Bakterienblüte. Bei Totgestein braucht man dann nicht viel zu suchen, wo die Bakterien herkommen.

    Ich habe bei einer Bakterienblüte den UVC-Klärer eingesetzt, der hat das Problem in einem Tag erledigt.

    Special Blend und Nite Out senken eigentlich den kH, deshalb ist es mir unerklärlich, wie der bei Dir so hoch sein soll.


    Ich würde den kH zuerst mit einer Referenzlösung prüfen.


    Was sich am Anfang zuerst bewegt sind die Werte für kH, und wichtig für Wachstum sind natürlich ausreichend, aber nicht zu viele für Nährstoffe wie Nitrat und Phosphat.


    Wenn die Trübung nicht bald verschwindet würde ich einen Schnellfilter einsetzen gegen die Schwebestoffe.

    Gar nicht so einfach, das notwendige Wissen aus Büchern zu entnehmen. Die meisten Bücher sind irgendwie für die geschrieben, die das schon alles wissen, während die Wissenssuchenden verzweifelt in dem Wust an Aussagen versuchen, sich etwas zurecht zu reimen, wie das ganze funktionieren soll.


    Brockmann: das Meerwasser-Aquarium. Das hat zumindest noch etwas für den Anfänger zu bieten, aber am meisten bringt es eher etwas, einen Aquarianer zu löchern, warum eigentlich dies oder das so ist.

    Leider funktionieren die Sensoren oft nicht so präzise wie man sich das wünscht. Meerwasser ist eine komplexe Mischung vieler Ionen, und die gewünschte Reaktion zu messen ist oft nicht einfach und mit der gewünschten Präzision wiederholbar. Hanna Instruments bietet verschiedene Minichecker an für jeweils einen Messwert, aber noch längst nicht alle davon liefern brauchbare Ergebnisse.


    Viele Spurenelemente sind auch in so niedriger Konzentration vorhanden, dass die Kalibrierung des Sensors oft deutlich aufwendiger ist als man denkt. Auch die ICP-Messungen benötigen Kalibrierungen vor jedem Messlauf, die nicht zu unterschätzen sind.


    Letztendlich ist die Messung so vieler Werte einfach so aufwendig, um die gewünschte Präzision zu erreichen und verifizieren, dass es deutlich einfacher unb billiger ist, die Messung einer ICP-Analyse zu beauftragen.

    Es wirkt interessant, aber ich bin etwas zurückhaltend, ob der Sensor der Kamera wirklich auf 1nm die Wellenlängen auflösen kann. Das ist wie der Taschenrechner, der eine Zahl mit zehn Stellen hinter dem Komma als Ergebnis ausspuckt, wo aber die Eingangswerte nicht mal auf zwei Stellen genau bestimmt werden können.


    Eine Vergleichsmessung mit einem Referenz-Spektrometer wäre sehr interessant, wie sich die DIY-Lösung schlägt bei verschiedenen Test-Lichtquellen wie T5, HQI und verschiedene LEDs.

    Der Test ist mir jetzt völlig unbekannt, ich kann deshalb zur Qualität nichts aussagen dazu. Allerdings bin ich skeptisch, ob wirklich alle Test den Ansprüchen für Meerwasseraquaristik gerecht werden. Auch bei den Hanna Test gibt es einige, die nicht so sauber funktionieren.


    Empfehlenswert sind auf jeden Fall die Mini-Checker von Hanna für Alkalinität und Phospor:

    https://hannainst.de/21-hi736-…a-niedrig-salzwasser.html

    https://hannainst.de/2088-hi77…itaet-meerwasser-dkh.html

    Ausser dem Topf kannst Du alles wie gehabt laufen lassen, die UVC macht keinen Unterschied hier. Auch Wasserwechsel kannst Du wie gewohnt fortführen, allerdings ist die Salinität etwas zu niedrig geworden, da stimmt etwas nicht bei der Bestimmung der Dichte. Du bist nicht im kritischen Bereich, aber systematisch scheint die Dichte niedriger zu werden, entweder bei Wasserwechseln oder zu viel Austrag über den Abschäumer.


    Wenn der Topf abgenommen ist wird der Austrag über den Abschäumer verschwinden, bleiben noch die Wasserwechsel. Achte bitte hier auf die Temperatur, wenn Du die Salinität einstellst. Gerade im Winter ist das Wasser oft sehr kalt und die Salinität stimmt oft nicht mehr, wenn das Wasser im Becken dann auf 25°C erwärmt wird.


    Du kannst einfach für eine kurze Zeit das Verdunstungswasser mit angesetztem Salzwasser zur Korrektur der Salinität ausgleichen bis die Dichte wieder auf Norm ist, das dürfte dann auch einige Elemente korrigieren, die etwas niedrig sind, aber Alkalinität etwa ist für die Dichte schon passend und würde direkt mit angehoben ohne weiteren Ausgleich.

    Deshalb wenn Du etwas ausgleichst bei Wasserwerten immer zuerst die Dichte korrigieren, bevor Du an die einzelnen Werte gehst. Teilweise ist eine Korrektur danach nicht notwendig wie hier bei Alkalinität. Andere Elemente wie Bromid oder Mangan werden zumindest gelindert, da würde ich noch nicht viel dran machen. Nur Jod solltest Du etwas zusetzen.

    Hebe Phosphat auf 0,05 - 0,1 mg/l an und Nitrat auf 2-5 mg/l. Dann bist Du auf der sicheren Seite.

    Ich dosiere Phosphat über die Dosierpumpe und werde wohl auch Nitrat darüber noch ansteuern müssen, da ich auch zu wenig Nitrat habe.


    Du kannst den Abschäumertopf auch ganz abnehmen, dann bekommst Du den Gasaustausch, aber die Nährstoffe bleiben drin. Für Korallen wäre ein Staubfutter jetzt eine gute Ergänzung, denn irgendwo her müssen ja die Nährstoffe kommen. Ich gebe alle 2-3 Tage eine Prise Reefroids ins Becken, es fördert nämlich auch die Kleinkrebse wie Isopoden sehr stark. Nur darf man nicht übertreiben, weil sonst schnell eine Bakterienblüte kommt, gerade bei frischen Becken mit sehr geringen Nährstoffen. Auch gut für LPS, weniger für SPS.


    Wenn Du einen Vliesfilter verwendest lasse ihn mal außen vor, um etwas Gammel zuzulassen. Ohne Nährstoffe kann die Entwicklung des Beckens nicht weitergehen.


    Sobald Du Nährstoffe dosierst musst Du auch kH und Nöhrstoffe engmaschig messen, um die Werte einigermaßen konstant zu halten, da Verbrauch und Nährstoffebedarf sich dynamisch ändern, wenn das Becken in einer Nährstofflimitierung ist. In dieser Zeit bitte kH und Nährstoffe alles zwei Tage messen, besser sogar noch täglich, und die Dosierung relativ niedrig aber häufig einstellen.

    Das stellt zum einen sicher, dass es immer zumindest eine Spur Nährstoffe im Waser gibt und das Messen ebenfalls jederzeit möglich ist, da die Dosierzeitpunkte das Messen nicht wesentlich beeinflussen.


    Meine Phosphatdosis etwa verändert den Wert nur maximal um 0,01 mg/l, das ist im Rahmen der Messgenauigkeit. Dafür dann mehrmals pro Tag.

    Das Harz hat etwa 1500 Härtegrade pro Liter. Wenn das eine Literpatrone ist (was ich vermute) und das Leitungwasser etwa 15 Härtegrade hat, dann ist nach 100l Schicht im Schacht. Mein Wasser ist sogar noch härter. Die meisten Wasserwerke veröffentlichen die Analyse im Netz.


    Ein TDS-Meter misst die Leitfähigkeit des Wassers. Je höher desto mehr Ionen im Wasser.

    Willkommen zurück! (^-^)


    Die Fotos kann ich leider nicht zuordnen, ob es nun Kieselalgen sind oder nicht. Die Wahrscheinlichkeit ist aber hoch.


    Wenn nur wenig Harz in der Kartusche ist, dann bahnt sich das Wasser kleine Kanäle durch das Harz und wird nicht gezwungen, wirklich durch das Harz zu sickern. Deshalb muss schon genügend Harz in der Patrone sein, dass das Harz nicht einfach zur Seite weichen kann, wenn das Wasser durchströmt. Es passiert leider oft, dass man zu locker einfüllt und beim Durchströmen mit Wasser sackt das Harz dann zusammen und die Füllung wird locker.


    Am einfachsten ist es deshalb, einfach beim Befüllen etwas Osmosewaser einzufüllen, um diesen Effekt vorwegzunehmen und genügend Harz nachfüllen zu können. Ruhig etwas einpressen, das Wasser findet problemlos einen Weg.


    Die einfachste Methode herauszufinden, ob es Kieselalgen sind, ist abzuwarten und dafür zu sorgen, dass im Nachfüllwasser kein Silikat mehr nachkommt. Kieselalgen werden dann in wenigen Wochen Geschichte sein, wenn es Goldalgen oder Dinoflagellaten sind, kann die Sache auch lange Monate in Anspruch nehmen.

    Sauge die Schmieralgen ab, welche für die Korallen hinderlich sind oder sich zu dicken Belägen zusammenklumpen, am besten im Rahmen eines Wasserwechsels.