Beiträge von Flipper

    Das Harz hat etwa 1500 Härtegrade pro Liter. Wenn das eine Literpatrone ist (was ich vermute) und das Leitungwasser etwa 15 Härtegrade hat, dann ist nach 100l Schicht im Schacht. Mein Wasser ist sogar noch härter. Die meisten Wasserwerke veröffentlichen die Analyse im Netz.


    Ein TDS-Meter misst die Leitfähigkeit des Wassers. Je höher desto mehr Ionen im Wasser.

    Willkommen zurück! (^-^)


    Die Fotos kann ich leider nicht zuordnen, ob es nun Kieselalgen sind oder nicht. Die Wahrscheinlichkeit ist aber hoch.


    Wenn nur wenig Harz in der Kartusche ist, dann bahnt sich das Wasser kleine Kanäle durch das Harz und wird nicht gezwungen, wirklich durch das Harz zu sickern. Deshalb muss schon genügend Harz in der Patrone sein, dass das Harz nicht einfach zur Seite weichen kann, wenn das Wasser durchströmt. Es passiert leider oft, dass man zu locker einfüllt und beim Durchströmen mit Wasser sackt das Harz dann zusammen und die Füllung wird locker.


    Am einfachsten ist es deshalb, einfach beim Befüllen etwas Osmosewaser einzufüllen, um diesen Effekt vorwegzunehmen und genügend Harz nachfüllen zu können. Ruhig etwas einpressen, das Wasser findet problemlos einen Weg.


    Die einfachste Methode herauszufinden, ob es Kieselalgen sind, ist abzuwarten und dafür zu sorgen, dass im Nachfüllwasser kein Silikat mehr nachkommt. Kieselalgen werden dann in wenigen Wochen Geschichte sein, wenn es Goldalgen oder Dinoflagellaten sind, kann die Sache auch lange Monate in Anspruch nehmen.

    Sauge die Schmieralgen ab, welche für die Korallen hinderlich sind oder sich zu dicken Belägen zusammenklumpen, am besten im Rahmen eines Wasserwechsels.

    Wenn Du mit der Pumpe den Druck erhöhst, dann erhöht sich die Effizienz der Osmoseanlage, das ist also auf jeden Fall sinnvoll. Nach der Osmose sollten etwa 95 Prozent der Ionen aus dem Reinwasser entfernt sein, der Harzfilter muss sich dann nur noch mit dem kleinen Rest befassen und hält dann auch deutlich länger.


    Viele verwenden zur Überwachung der Bindeleistung ein günstiges TDS-Meter mit mehreren Messstellen, eines nach der Osmose und eines nach dem Harzfilter. Es gibt inzwischen auch welche mit drei Messstellen um entweder noch zusätzlich das Leitungswasser oder einen zusätzlichen Silikatfilter oder weiteren Mischbettharzfilter zu kontrollieren.


    Es sind meist billige Messketten, welche gerade im niedrigen Bereich oft nicht sehr genau sind, aber es reicht, um die Erschöpfung des Harzes kontrollieren zu können.

    Die vorhandene Harzfüllung dürfte bereits erschöpft sein, wenn Du nur 100l aufbereitet hast.

    Hallo Daniel,


    wie genau hast Du den Silikatfilter angeschlossen? Er müsste in der Kette der dritte sein, eventuell der zweite.

    Zuerst die Osmoseanlage, danach geht das Reinwasser der Osmose dann in den Mischbettharzfilter, danach dann in den Silikatfilter. Wenn kein Mischbettharzfilter vorhanden ist kann es auch direkt aus der Osmose in den Silikatfilter gehen. Von daher wundert mich etwas, dass es am Anfang sehr schnell und dann langsam ging. Langsam durch den Harzfilter ist definitiv die richtige Methode.


    Die meisten erübrigen sich einen speziellen Silikatfilter, da der Mischbettharzfilter auch das Silikat gut bindet. Ohnehin würde der Silikatfilter auch Phospaht adsorbieren, ist aber deutlich teurer. Wenn Du z.B. das Wasser direkt in den Silikatfilter leiten würdest ohne Osmose vorher wäre das Harz im Nu erschöpft.


    Bei Mischbettharz wird im Allgemeinen etwa eine Bindekapazität von 1500 Härtegraden pro Liter maximal angenommen. Wenn Dein Leitungswasser z.B. einen Härtegrad von 15 hat, dann würde der Mischbettfilter höchstens 100l erzeugen können, bevor er erschöpft ist. Wenn die Osmose aber bereits 95 Prozent zurückhält, dann wird auch die Kapazität des hintergeschalteten Harzfilters deutlich gesteigert, und das Harz ist nun mal recht teuer.

    Hallo Daniel,


    die Wasserwerke fügen teilweise sogar noch Silikat und Phosphat dem Wasser hinzu, um die Leitungen vor Rost zu schützen. Von daher hat Leitungswasser oft eine für die Meerwasser-Aquaristik zu hohe Silikat- und Phosphatbelastung.

    Es ist nicht selten, dass Silikat und Phosphat im Milligrammbereich nachweisbar sind. Auch Nitrat ist oft recht hoch. Eine eigene Osmoseanlage ist deshalb auch sehr empfehlenswert.


    Im Allgemeinen wird von der Osmoseanlage nur ein Teil des Silikats zurückgehalten und der Rest dann vom nachgeschalteten Phosphatadsorber entfernt. Was mich jetzt erstaunt ist die deutliche Erhöhung des pH-Werts. Kann es sein, dass das Harz unsachgemäß aufbereitet wurde und vielleicht Reste der Base noch enthalten waren? Das wäre die einzige Erklärung dafür, denn normal ist dies nicht.


    Bitte überprüfe auch den pH-Test noch einmal, ob dies wirklich sein kann, denn auch einen pH-Wert von 5 als Trinkwasser finde ich etwas außerhalb des normalen Rahmens. Was für einen pH-Test verwendest Du?

    Hallo Jürgen,


    wie sieht es bei Dir mit dem Fortschritt beim Werken aus, bist Du etwas weiter gekommen? Ich kenne das leider nur zu gut, "mal eben" etwas zu machen. Bei mir hat das "mal eben" jetzt schon volle zwei Tage gedauert und ich bin mit dem "mal eben" immer noch nicht fertig. Seufz.

    Herzlichen Glückwunsch!


    So ein Umzug ist immer eine fette Geschichte, und dass mal die eine oder andere Pumpe sich als defekt zeigt gehört leider dazu. Mein Ersatzteillager aus so einer Überlegung ist deshalb schon ziemlich gewachsen.

    Lasse das mit dem Rückschlagventil lieber sein, im Meerwasser gibt es immer wieder Bewuchs und Tiere, welche das Ventil blockieren und im Ernstfall die Funktion sabotieren.

    Die Verrohrung über dem Ablauf ist bei mir ohnehin alles nur gesteckt, deshalb kann ich diese Teile einfach für die Wartung rausnehmen oder eben auch neu bauen, wenn ich unzufrieden bin. Würde ich auch immer empfehlen, die oberen Teile nicht zu verkleben.

    Wer sein Becken zusammenbastelt gewöhnt sich irgendwann daran, dass immer irgendetwas nicht nach Plan geht und die Verzögerung der Normalfall ist.

    Der untere Teil der Verrohrung sieht gut als, der Rücklauf zurück ins Schaubecken hat aber etwas seltsame Proportionen. Er ragt ziemlich weit aus dem Schacht heraus und geht dann ziemlich tief nach unten.


    Bei mir habe ich das so konzipiert, dass ich noch eine Abdeckung auf den Ablaufschacht setzen kann. Dafür habe ich den Rücklauf so knapp über die Überlaufkante gesetzt, das darüber noch die Abdeckung passt und dafür dann den Ablaufkamm in zwei Teile gesetzt. Der Rücklauf geht auch nur knapp unter die Kante des Überlaufschachtes, da sonst zu viel Wasser aus dem Schaubecken in das Technikbecken zurückfliesst bei Stromausfall. Selbst mit Luftloch im Rücklaufrohr.


    Der Aqua Medic Sand 3mm ist wahrscheinlich eher ein Korallenbruch als ein Sand. Zumindest bei mir ist der richtig grob. (^-^)

    Die oberen Querstreben sind für die Stabilität des Beckens unerheblich, sie haben nur den Zweck, dass die beiden oberen Längsstreben zusammengehalten werden. Das Becken selbst wird nur über die äußeren Streben gehalten, die Last des Beckens nur über die senkrechten Streben abgeleitet. Deshalb ist eine Holzplatte sehr sinnvoll zu Nivellierung.


    Je länger das Becken desto präziser muss die Nivellierung erfolgen. Nimm Dir Zeit und eine sehr lange Wasserwaage dafür.

    Und ich dachte schon, das ist der flüssige Trost, wenn es mal nicht klappt mit dem Basteln. Wenn es klappt, wird der Erfolg gefeiert. :thumbsup:


    Die Profile sehen ziemlich massiv aus, da kann es durchaus notwendig sein, leicht vorzubohren, damit die Verbinder beim Einschrauben nicht schon brechen. Ich glaube, ich musste das auch machen.

    Die Holzfassade sieht gut aus, das macht was her! Ich drücke Dir die Daumen mit den Lebenden Steinen, dass das klappt.


    Beim Sand habe ich früher meist den künstlichen Ati Fiji genommen, aber werde jetzt den Korallensand von Aqua Medic nehmen, da ich hoffe, dass dieser nicht so viel kH und Phospat bindet gerade am Anfang.

    25er Rohr ist wirklich nicht viel, selbst wenn es zwei davon sind, zusammen mit den mehreren Winkeln.


    Bisher bin ich mit den Lüftern gut über die Runden gekommen. Bei Temperaturproblemen würde ich eher eine Raumklimatisierung ins Auge fassen, das kommt dann auch Dir zugute.

    Mein Augenmerk gilt nicht dem Schlitz an sich, sondern der sehr langen Silikonnaht von dem Ablaufschacht. Du beobachtest diese Naht im Betrieb nicht mehr und musst Dich unbedingt darauf verlassen können, dass diese Naht hält. Damit diese Naht hält darf das Becken sich nicht biegen. Im Allgemeinen darf das Becken sich ein paar Millimeter auswölben unter der Last des eingefüllten Wassers, aber bei einem seitlich angebrachten Ablaufschacht ist dies natürlich nicht mehr möglich, dann platzt die Naht vom Ablaufschacht ab und Du bekommst nasse Füße.


    Das ist der Grund, warum die Querstreben sehr wichtig sind, wenn Du den Ablaufschacht wirklich längs anbringen willst.

    Das fängt an richtig interessant auszusehen.! Der Rohrleitungsring um das obere Becken sieht aus wie eine CL-Vorbereitung, aber das Rohr dafür sieht etwas dünn aus und hat nur zwei Auslässe. Ist das einfach das Rückförderrohr zur anderen Seite verlängert? Wahrscheinlich wirsts Du noch einen Blendschutzkranz oben drauf setzen und die Leitungen damit verbergen?


    Das sieht definitiv nach einer netten Installation aus, ich warte gespannt ab, was da noch kommt!

    Zum einen finde ich das gerade wegen der Wartung nicht optimal, da ja das Becken dann zwischen Dir und dem Ablaufschacht ist und der Ablaufschacht selbst nimmt ja auch noch einiges an Raum ein. Dann wirkt das Becken wie zu weit von der Wand in den Raum gestellt. Den Rucksack setzt man ja oft so schmal wie möglich, das macht die Wartung dann noch anspruchsvoller.


    Ein ganz wichtiger Aspekt ist aber auch noch die Stabilität: Über die Länge ist auch die Ausbuchtung des Beckens am größten, dann muss auf jeden Fall verhindert werden, dass dies überhaupt möglich ist, sonst löst sich der Rucksach irgendwann und Du hast eine große Bescherung im Wohnzimmer. Poolbecken fällt damit flach, Du brauchst dann mehr als die normale Querstützung.

    Das habe ich jetzt auch begriffen. (^-^)

    Vernünftige Technik ist schon eine gute Investition.


    Dann wirst Du also das neue Becken vorbereiten und wenn die Technik einsatzklar ist, den vorhandenen Besatz in das neue Becken überführen. Diese Startvorhaben können sich erstaunlich in die Länge ziehen, gerade im Augenblick, wo oft eine Kleinigkeit fehlt und dann die Lieferung endlos dauert.

    Ehlich gesagt habe ich nciht verstanden, was Du hier sagen möchtest. Was hast Du eigentlich bereits an Technik und was hast Du von wem übernommen? Und welche Tiefe möchtest Du woher übernehmen?