Beiträge von Flipper

    Hallo Roman,


    das kann man schon fast böswillig nennen, dann haben die den Lüfter wohl schon durch sein Nachfolgermodell fließend ersetzt. :thumbdown:

    Dann kannst Du nur noch einen ganz anderen Lüfter nehmen und den testen.


    Möglich wäre dieser hier:

    https://www.reichelt.de/titan-…n-tfd6010l12-p160050.html

    Notfalls dann eine Unterlegscheibe zum Ausgleich mit drunterlegen.


    Ist aber etwas lauter als der übliche bei der NextOne eingesetzte Lüfter.

    Hallo Volker,


    mein 500l-Becken 150x65x50 hat sehr ähnliche Maße, dort habe ich jetzt einen normalen Eckablaufschacht, der ziemlich klein ist. Die Maße des Ablaufschachtes sind praktisch vorgegeben durch die Bohrungen und die Sicherheitsabstände zwischen den Bohrungen. Die Bohrungen sind im Dreieck angeordnet, zwei Bohrungen an der Rückseite, eine Bohrung davor. An der Rückseite sind die Abläufe, davor das Rückförderrohr der Rückförderpumpe.


    Bei mir sind alle Bohrungen für 32er Verrohrung ausgelegt, was sich als völlig ausreichend erwiesen hat. Da kann ich die volle Leistung der 80W Speedy durchjagen und es funktioniert. Wichtig ist dann für den Ablauf natürlich, dass dieser Bögen und keine Winkel enthält. Reicht also auch für selbst hohe Ansprüche an den Durchsatz wie für Triton.


    Bei einem Rucksack-Ablauf kann dieser flacher gebaut werden, benötigt aber trotzdem noch etwa 12cm Tiefe (4cm Sicherheitsabstand und 44mm für eine 32er Tankverschraubung).


    Du könntest auch den Shadow Overflow nehmen, das System ist ganz nett. Ich möchte es nur nicht wegen der kleinen Box im Innern des Beckens.


    An meinem großen Becken habe ich jetzt einen Rucksack-Ablauf angesetzt, weil ich mir den Platz und die Strömungsprobleme mit dem Ablauf ersparen möchte, habe es aber noch nicht im Betrieb. Mein Rucksack ist nur halbe Höhe des Beckens, schwebt also in der Luft. Damit fließt auch nicht so viel Wasser beim Abschalten ab.


    Der Rucksack sollte minimal die Maße in Länge 4 x 4cm + 3 x 4,5cm, also etwa 30cm Länge haben. In der Tiefe etwa 12cm, wohlgemerkt alles Innenraum. Ein ordentlicher Beckenbauer wird Dich aber darauf aufmerksam machen. Zum Becken hin sollte es eine Schwärzung geben (Schwarzglas oder Silikon), damit nicht so viel Algen im Ablauf wachsen.

    Was Du fotografiert hast im Anhang sieht aber mehr nach einem Krustenstein aus, nicht nach einer Steinkoralle. Der typische Fressfeind, den man ab und zu da findet ist die Heliacus areola Schnecke. Fadenschnecken habe ich da nicht gefunden, die sind meist eher auf Gorgonien und ähnlichen Korallen.

    Es ist eine Fadenschnecke, aber welche Art genau kann ich Dir leider nicht sagen. Fast alle Fadenschnecken sind Räuber, also keine Algenfresser. Oft sind sie angepasst an ihre Wirtskoralle, also Nahrungsspezialisten. Bekannt ist die Berghia stephanieae, die auf Glasrosen spezialisiert ist.


    Da sie meist Korallenschädlinge sind würde ich sie eher absammeln und separieren, wenn Du sie nicht direkt vernichtest.

    Hallo Eric,


    da muss ich Dich leider etwas enttäuschen, der Doktor sollte besser nicht in so ein recht kleines Becken gesetzt werden, der bräuchte etwa das doppelte an Volumen, um sich wohl zu fühlen.

    Schwarmfische, wie man sie im Riff im Meer sind verhalten sich im Aquarium leider anders wegen des fehlenden Feinddruckes. Anthias würden auf Deine Beschreibung passen, benötigen aber wie der Doktor auch etwa das Doppelte an Wasservolumen.


    Eine schöne Blasenanemone (ich nehme an, Du beziehst Dich auf eine Kupferanemone Entacmaea quadricolor) wäre natürlich möglich, sollte aber erst eingesetzt werden, wenn das Becken stabil läuft, was mindestens Wochen, teilweise aber auch ein paar Monate dauern kann. Zusätzlich sollte man bedenken, dass eine Anemone wandern kann und wird, wenn ihr die Bedingungen an dem augenblicklichen Standort nicht gefallen. Dabei kann sie auf ihrer Wanderschaft ein verheerende Schneise in die Korallenlandschaft nesseln.


    Grundsätzlich muss man im Auge behalten, dass der Preis für das Einsetzen von Fischen nicht der Anschaffungspreis ist, sondern der Preis der Korallen, die nötig sind, um die entstehenden Nährstoffe zu verwerten. Die Korallen kosten dabei ein Vielfaches vom angeschafften Fisch. Groß werdende, schnell wachsende Fische sind deshalb zuerst tabu und die Anstrengung sollte am Anfang in die Anschaffung von Korallen gehen, am besten schnell wachsende und robuste Korallen. Fische am Anfang nur sehr spärlich.

    Passt im Großen und Ganzen ganz gut. Einige Komponenten sind aber etwas schwach auf der Brust, wie die Nyos Viper 2.0 und die Ecotech Marine Radion Beleuchtung. Beide müssen schon mit hoher Leistung laufen, damit es mit der Beckengröße im Verhältnis ist.


    Der Durchsatz durch das Technikbecken sollte etwa das 2-5fache des Schaubeckenvolumens sein und sollte mindestens die Wasserleistung des Abschäumers abdecken. Der Abschäumer sollte etwa die Luftleistung in Liter haben, bei vielen Fischen die doppelte Leistung. Je nach Korallenbesatz sollte die Leistung der Strömungspumpen etwa das 10-50fache des Beckenvolumens haben.


    Das sind grobe Richtlinien zur Dimensionierung der Leistung für die Komponenten für normale Verfahren zum Betreiben eines Meerwasserbeckens.

    Der Abschäumer ist recht groß dimensioniert für das Becken, da muss natürlich auch die RFP genügend Wasser bringen, und da könnte es schon etwas knapp werden mit der Viper 2.0.


    Gefallen tut mir, dass Du nicht so viele Steine geholt hast, nur musst Du zusehen, dass Du genügend Verstecke für die Fische zur Verfügung stellst.


    Hast Du Dir schon Gedanken gemacht, welche Tiere Du pflegen willst bei Korallen und Fischen?

    Ja, das Auffüllen kannst Du genau so machen. Allerdings muss ich Dich nochmal darauf hinweisen, dass die perfekte Literzahl in der Praxis nicht funktioniert. Dies liegt an mehreren Gründen:

    • Du stellst fest, dass der theoretisch "perfekte" Wasserstand im Technikbecken in der Praxis nicht gut funktioniert. Dies kommt häufiger vor und hängt von Durchfluß im Technikbecken, der Belastung mit Nährstoffen und der Regelung des Wasserflusses im Technikbecken zusammen. Dies alles zusammen hat schon einige Kombinationen.
    • Der Beckeninhalt verändert sich im Laufe der Zeit, weil mehr/weniger Wasser vor dem Kamm angestaut wird. Dies kann schnell mehr als 10l Unterschied machen.
    • Die Dichte ist nicht perfekt, da das Osmosewasser eine zu niedrige Temperatur hat. Gerade im Winter kommt es vor, dass das frisch erzeugte Osmosewasser nur 10°C oder noch weniger hat. Dadurch wird die eingestellte Dichte beim Aufwärmen verändert. Das kannst Du entweder über Berechnungstabellen direkt beim Aufsalzen berücksichtigen oder über eine vorige Temperaturangleichung, wenn Du etwas Geduld hast.

    Kleine Änderungen an der Dichte stecken die Tiere ganz gut weg, wenn die Änderungen nicht ruckartig erfolgen, eine Anpassung kann über die Zufuhr von Osmosewasser oder Meerwasser allmählich geschehen. Ich mache Wasserwechsel meistens über das Technikbecken, das macht den Wechsel schön fließend.


    Bevor Du mit dem Aquacalculator die notwendige Salzmenge berechnest und Dich darauf verlässt, bitte immer die Dichte UND die Temperatur des Wechselwassers messen, sonst macht die Dichte Sprünge, die nicht sein müssen. Du wirst da manche Überraschungen erleben, wenn z.B. der Hersteller stillschweigend die Zusammensetzung ändert und die benötigte Menge zum Aufsalzen nicht mehr stimmt. Lasse Dir ruhig Zeit für das Einstellen der Dichte.


    Solange Du aber keine empfindlichen Tiere im Becken hast ist das alles harmlos, Du hast also einige Zeit, bis es kritisch wird und kannst einige Zeit üben.


    Wie sieht denn die Technik insgesamt aus und mit welchem System möchtest Du die Wasserwerte ausgleichen?

    Ich drücke Dir die Daumen, dass der eine wenigstens durchkommt. Messe bitte immer wieder Ammoniak, das kann bei den fütterungsintensiven Aufzuchten recht schnell entstehen. Auch pH-Wert sollte gut kontrolliert werden, in Becken ohne Abschäumer kann dieser recht stark schwanken.

    Zu viel Futter kann zwar zur Leberverfettung und frühem Tod führen, aber nicht unbedingt so schnell. :P


    Es kann natürlich aufgrund von Stoffwechselprozessen deutliche Nährstoffprobleme oder sogar Ammoniak auftreten, aber bei regelmäßigem Aussaugen des Beckens sollte das nicht passieren. Von hier aus der Ferne kann ich schlecht sagen, woran der Fisch gestorben sein könnte.

    Ich drücke Dir aber beide Daumen, dass die anderen es schaffen.


    Lebende Futtertiere sollten einige Tage durchhalten. Viele verwenden ja die Grünwassermethode, um die auftretenden Nährstoffe durch die Algen teilweise verwerten zu lassen und gleichzeitig Futter für die Futtertiere zu haben. Dabei aber bitte schauen, dass eine geeignete Sorte Phyto verwendet wird, Nannochloropsis etwa hat einen hohen EPA-Gehalt, aber praktisch keinen DHA-Gehalt, was sie als Futter für Artemia etwa ziemlich wertlos macht. Andere bessere Phytosorten sind oft sehr empfindlich und teuer.

    Ich hatte mit Phytoplankton bisher kaum Zuchterfolge, da ist es einfacher, auf fertige Anreicherungsmittel zu setzen.

    Ich nehme meist immer das, was mir gefällt, nicht unbedingt ein Set.


    Dichte: Tropic Marin große Spindel

    Temperatur: Aqua Medic Twin Controll (gleichzeitig Schalter für Heizstab und Lüfter zum Kühlen)

    kH: Hanna Instruments Minichecker HI 755 (alt), HI 772 (neu)

    P, PO4: Hanna Instruments MInichecker HI 736 Phosphor ULR

    NO2/NO3: Tropic Marin Professional

    Ca, Mg: Salifert

    pH: da teste ich noch etwas, jedenfalls kein Tröpfchentest

    Meist steht das auf der Packung drauf. Die meisten Salze sind heute direkt gebrauchsfertig, nicht wie früher. Bei einigen kann es aber trotzdem eine Woche dauern, bis man Leben dort einsetzen kann, wie etwa dem Aquaforest BioActive Salz, wenn man es nicht nur als kleine Teilwassermenge anrührt.


    Ich verwende meist das Tropic Marin Pro Reef, das kann direkt nach dem kompletten Lösen verwendet werden.

    Ja, das geht auf jeden Fall. Ich habe es aber noch günstiger einfach mit den Regenfässern im Baumarkt gemacht. Das hat mich pro Regenfass 15,95 gekostet mit Deckel. Die können auch prima ineinander gestapelt werden und verbrauchen nicht mehr Platz als eines.


    Bei mir stehen drei Stück davon herum. (^-^)

    Das ist leider häufiger angeraten als die meisten es in der Praxis tun, da schließe ich mich auch bei ein. Da ich viel lüfte sammelt sich bei mir auch immer viel Staub an. Vielleicht sollte ich mir eine Schutzmaske im Baumarkt anschaffen, sonst bekomme ich noch eine Staublunge!

    Hallo Eric,


    willkommen bei uns im Forum und dem schönen, aber teueren Hobby der Meerwasserquaristik.


    Dieses präzise Auslitern des Wasservolumens ist ganz nett zu wissen, wird jedoch im Laufe der Zeit ohnehin um mehrere Liter schwanken. Dies kommt wegen schwankender Wasserstände im Hauptbecken und Technikbecken, wachsender Korallen oder Algen im Refugium, abgesaugtem Sand bei Wasserwechseln, Hinzufügen/Wegnehmen von Steinen oder Technik usw.


    Die größten Schwankungen dabei verursachen Ablaufkämme, welche sich zusetzen und das Wasser dann anstauen.


    Für das Aufsalzen kannst Du so vorgehen, aber Voraussetzung ist natürlich, das sowohl Sand als auch Steine kein Leben enthalten. Also weder Lebende Steine noch Life-Sand.

    Das Osmosewasser brauchst Du nicht zu messen, da kannst Du sicher eine Salinität von Null ansetzen. Nur für das aufgesalzte Wasser solltest Du beachten, dass durch das Hinzufügen vom Salz zum Osmosewasser das Gesamtvolumen des aufgesalzten Wassers etwas steigt.


    Wenn Du mit einer Spindel die Dichte misst, dann solltest Du unbedingt die Temperatur beachten, sonst bekommst Du letztendlich eine ganz andere Dichte als gewünscht. Besser ist es, erst das Wasser im Becken auf die richtige Temperatur zu bringen und dann aufzusalzen.

    Wenn Du ein korallentaugliches Licht über das Becken setzt bildet sich schnell eine Kahmhaut. Dafür ist ein kleiner Oberflächenabzug wie der Eheim Skim350 gut. Wichtig ist dann nur, auf den Einzug des Skim350 so ein Schaumstoffkreuz zu setzen, damit die kleinen Zöglinge nicht dort eingezogen werden.


    Manchmal nehmen die Clowns auch die abenteuerlichsten Ersatzanemonen an wie Rhodactis, Affenhaar, Sarcophytum oder Wunderkoralle. Gerade die ersten beiden sind robust und günstig, damit würde ich es als erstes probieren, ob die sich halten.


    Ansonsten gib ihnen einen Seeigel aus Kabelbindern oder ähnliches. Hauptsache, sie haben eine Möglichkeit, sich irgendwo zu verkriechen.

    Eine Kupferanemone ist schon einigermaßen robust, aber in den kleinen Aufzuchtbecken können die Wasserwerte schon ganz gut Wackeln je nachdem wie gefüttert wird und wie gut die Werte mit den Wasserwechseln hinkommen. Messe mal eine Woche lang die Werte, ob pH, kH, Dichte, Temperatur und Nährstoffe konstant bleiben oder doch deutlich wackeln.

    Wenn sie einigermaßen gleich bleiben und Licht und Strömung passen könnte man eine Kupferanemone probieren.