Beiträge von Flipper

    Hallo David,


    das Angebot für das Becken würde ich ganz gelassen nicht beachten, denn zuerst musst Du herausfinden, was Du für Tiere pflegen möchtest und ob Du es Dir leisten kannst finanziell und von den Möglichkeiten der Wohnung, z.B. der Statik und der Verdunstung.

    Schnupper am besten mal bei Aquarianern vorbei und schau Dir die Becken an, was Dir daran gefällt, wie laut/leise diese sind, so dass sich allmählig Deine Meinung festigen kannst, was Du für Dich möchtest.


    Erst, wenn sich Deine Vorstellungen etwas festigen würde ich zur konkreten Technikplanung gehen, diese dann hier durchknobeln und dann wirklich zur Anschaffung gehen.


    Merksatz: es wird immer deutlich teurer als man denkt und man kauft häufig doppelt, weil man auf Dauer nicht mit dem ersten Kauf zufrieden ist.

    Das wichtigste hier sind zwei Punkte: zum einen muss der Kamm relativ weite Zwischenräume bei den Zinken haben, damit er sich nicht so schnell verstopft. Zum anderen musst Du darauf achten, dass das Licht aus dem Refugium nicht zum Abschäumer rüberstrahlt, sonst setzt er sich massiv mit Kalkalgen zu. Überall, wo das Licht leicht hinstrahlt werden wunderbar Kalkalgen wachsen bei dem hohen Durchrsatz.


    Ich habe inzwischen auch ein gutes Lager an Ersatzgeräten, von Licht bis zu Pumpen.

    Ich denke, Du unterschätzt, wie hoch sich das Wasser aufstauen kann am Übergang von Refugium zu LS-Abteil. Bei mir ist das schnell auch mal 4-5cm, die sich dort hochstauen. Ansonsten sollte das mit dem Gefälle funktionieren, auch wenn es bei 2cm Unterschied schon anfangen kann zu Rauschen, wenn man das Becken mit hohem Durchsatz nach Triton-System betreibt.

    Hallo Ben,


    welche Version von der Speedy hast Du im Einsatz? Ich glaube, ich habe meine RFP in drei Jahren noch nicht einmal gewartet. (^-^)

    Allerdings benötigt die Speedy meines Abschäumers mehr Arbeit wegen Einspritzdüse und Nadelrad. Letzteres var vor kurzem so dicht, dass sich kein Schaum mehr bildet, aber das hängt nicht mit der Pumpe an sich zusammen.

    Hallo Roman,


    in der aktuellen Version von Magnetic Filter wird der Schlauch direkt in das Reaktorrohr geführt und dort über einen Sprudelstein angeschlossen. das Rohr ist also nicht mehr mit der Pumpe verbunden und zieht passiv über das Magnetventil gespeuert die Luft, sondern es wird einfach eine Luftheberpumpe als aktive Lufteinspeisung über den Sprudelstein als Reinigung verwendet.


    https://korallentreff.de/de/Te…lter/magnetic-system.html


    Das hat sich bei mir sehr gut bewährt. Endlich funktioniert die Luftsprudelreinigung so wie ich es mir vorgestellt hatte, nicht nur fünf Luftblasen pro Minute.

    Ich habe auch den Magnetic Filter im Einsatz, habe mir allerdings die Aufrüstung auf die aktuelle Version gegönnt, da es bei mir mit dem Magnetventil in die Pumpe nie richtig funktioniert hat. Die Version mit dem Sprudelstein funktioniert dagegen einwandfrei. Auch die Standfläche ist noch etwas kleiner geworden.

    Wieviel Platz hast Du neben dem Technikbecken noch im Unterschrank? Ich habe z.B. meinen Osmosevorrat in einem hohen 60l-Tank, der relativ wenig Platz wegnimmt. Damit würdest Du deutlich mehr Platz im Technikbecken gewinnen.


    MIt dem Einlauf meine ich, dass es keinen funktionalen Unterschied gibt, wenn die Scheibe beim Einlauf einfach rausgenommen wird.


    Okay, jetzt habe ich auch mein Missverständnis bezüglich des Fliessfilters gesehen (Fliessfilter anstelle Vliesfilter). Diese einfachen Fliessfilter brauchen kein eigenes Abteil, die kannst Du zusammen mit der Rückförderpumpe in ein Abteil setzen und dafür dann das Abschäumerabteil etwas größer machen.

    Denke bitte immer daran, dass Kabel einen Biegeradius haben und das Abteil dies möglich machen muss, sonst brummt es direkt über die Scheibe.

    Hallo Stephan,


    der Bereich für Osmosewasser ist nicht sehr groß, knappe 30l etwa. Im Sommer reicht dies nicht für eine volle Woche aus. Das ist ungefähr das Minimum, was ich für einen Osmosevorrat veranschlage, dass eine Woche möglich ist, um bis zum nächsten "Aquarientag" rüberzukommen.


    Dein Einlauf zum Refugium finde ich etwas verschwendet, da er keine Funktion erfüllt. Da würde ich eher den Einlauf direkt in den Vliesfilter schicken und diesen vor das Refugium setzen. Damit würdest Du gleichzeitig etwas Platz sparen und könntest das Osmoseabteil etwas größer machen. Wenn möglich würde ich auch die Abschäumerkanne noch etwas größer machen. Einen größeren Abschäumer könnte man sich durchaus herbeiwünschen.


    Die Wasserführung selbst ist in Ordnung, auch wenn ich etwas über den Vliesfilter grübele, wie der funktioniert, wenn das Wasser auf beiden Seiten oben überläuft. Bei der Wasserführung würde ich aber den Übergang so breit wie möglich machen. Bei etwas mehr Durchfluß kann das nämlich ziemlich plätschern, wenn der Durchfluß eng ausgelegt ist.


    Möchtest Du mit der Tritonmethode das Becken betreiben?

    Hallo Stephan,


    ausreichend bedeutet aber nicht, dass der Platz gut bemessen ist. (^-^)

    Bei meinem großen Becken hatte ich ursprünglich ein 150x50x50 Technikbecken und habe geflucht, wie unmöglich das Arbeiten ist. Außerdem hatte es nur 8mm Scheiben und hat gedröhnt wie der Donner aus der Hölle. Der Schritt zu einem Becken mit 40cm Höhe war eine echte Erlösung.

    Inzwischen habe ich meinen Technikschrank noch einmal etwas angepasst und die untere Quersstrebe aus dem Stahlgestell herausgeflext. So habe ich noch einmal 4cm an Höhe gewonnen.

    Jetzt habe ich somit 76cm - 40cm - 2cm = 34cm freie Höhe über dem Technikbecken. Wenn es um reine Höhe über dem Becken selbst geht, dann sind es sogar noch 4cm mehr.


    Freie Höhe zum entspannten Arbeiten sollte man nicht unterschätzen.


    Bei meinem kleineren Becken sieht es etwas schlechter aus: der Unterschrank ist etwas kleiner, weil ich wollte, dass das Becken auch ohne Leiter noch einigemaßen wartbar sein sollte. Ist halt eine Minimax-Aufgabe: so viel Platz wie möglich im Technikschrank, so wenig Gesamthöhe wie möglich, um das Becken gut wartbar zu machen.

    Würde ich aber auf jeden Fall fotografieren! Später wird das eine schöne Strecke von der Ödnis bis zur grünen Oase.


    Ich habe leider nur eine kleine Terasse von etwa 2 x 3 Meter, auf der ich etwas machen kann. Aber das Hochbeet mit den Kräutern wird nächstes Jahr defintiiv noch ausgebaut. Immer frische Kräuter zu haben ist einfach klasse und kein Vergleich zu diesen gerebelten Trockenpräparaten!