Beiträge von Flipper

    ich drücke Dir beide Daumen, dass es klappt! Jeder hat seinen eigenen Geschmack und das Recht, diesen für sich zu realiseren.

    Mit geringem Fischbesatz hast Du jedenfalls bessere Chancen, Deine Vorstellung zu verwirklichen. Mit sehr kleinen Ablegern allerdings ist auch der Start sehr langsam. Also schön in Geduld üben!


    Viel Erfolg!

    Also so eine Art Bonbon-Becken als Deko. Das ist für einen Anfänger praktisch unmöglich. SPS zum Wachsen zu bekommen ist nicht so schwierig, aber die Farben bei Korallen rauszukitzeln ist schwierig und führt mittelfristig oft zum Absturz des Beckens. Nur sehr wenige schaffen es, über Jahre hinweg das Becken gut zu pflegen und die Korallen farbig wachsen zu lassen.


    Wenn das Dein Traum ist bereit Dich darauf vor, die Zähne zusammenzubeißen und einige Rückschläge verkraften zu müssen. Das kann teilweise sehr teuer sein, wenn viele große Korallen sterben.

    Kammern solltest Du nur bauen, wenn sie auch einen echten Sinn haben. Für Aktivkohle und Phosphatadsorber nimmst Du besser einen kleinen Filter mit Pumpe, dafür ist keine eigene Kammer erforderlich.


    Baktoballs müssen auch durchströmt werden, deshalb ist eine Kammer im Technikbecken die schlechteste Lösung dafür. Es gibt zwei Methoden, Baktoballs sinnvoll einzusetzen: die Baktoballs in den Ablauf zu setzen, da wird das Wasser durch die Schwerkraft durchgepresst oder in einem Filter, wo eine Pumpe das Wasser durchpresst.

    Baktoballs sind dafür da, dass sich Bakterien auf ihnen ansiedeln und durch ihren Stoffwechsel Nährstoffe verzehren. Dies ist natürlich nur sinnvoll, wenn man dauerhaft zu hohe Nährstoffe hat.


    In der Reihenfolge müsste zuerst der Baktoballfilter und erst dahinter der Abschäumer, damit dieser die Stoffwechselprodukte der Bakterien in den Baktoballs direkt abscheiden kann.

    Bei Aktivkohle und Phosphatadsorber ist die Reihenfolge erst die Kohle, dann der Adsorber, weil die Aktivkohle fast immer Phosphat absondern, den der Adsorber dann auffangen soll.


    Aber wie gesagt: man fängt zuerst mit der Grundkonfiguration an und entscheidet später bei Bedarf, ob Aktivkohle, Phosphatadsrober oder Baktoballs oder was auch immer noch mit hineinkommt.


    Die große Aufgabe als Beckenbesitzer ist jetzt dafür zu sorgen, dass im Technikbecken auch der Platz dafür ist, die Filter aufzunehmen. Wenn Du jetzt viele kleine Abteile baust gibst Du direkt vor, wie groß die Geräte sein dürfen, die in diese Abteile passen. Du wirst später merken, dass Du Dich gerade am Anfang häufig umentscheidest, was die sinnvolle Technik ist.

    Deshalb würde ich nur die Scheiben einsetzen, die wirklich nötig sind.


    Ganz wichtig am Anfang ist vor allem die Frage, was für Tiere Du pflegen möchtest, denn daran richtet sich die Technik aus. Es gibt mehrere "Sorten" von Becken, die jeweils andere Technikanforderungen haben:


    Fischbecken Dies sind Becken, die nicht nur Fische enthalten, aber wo das Hauptaugenmerk auf die Pflege der Fische orientiert sind, Korallen kommen halt rein, was sich zusammen mit den Fischen halten lässt. Die Versuchung, immer wieder noch einen Fisch herein zu setzen führt oft dazu, dass die biologische Last durch die Fütterung und die Ausscheidungen der Fische das System überfordern.

    Bei der Technik ist deshalb ein starker Abschäumer sinnvoll, dazu noch Phosphatadsorber, eventuell ein Algenrefugium und ein Filter, der Schwebestoffe aus dem Wasser entfernt, bevor sie sich zu Nitrat und Phosphat zersetzen können. Das sind im einfachsten Fall Filtersocken, Schwämme, Filterwatte oder inzwischen sehr beliebt Vliesfilter wie der Theiling Rollermat und ähnliche, welche verschmutztes Vlies automatisch weiterziehen, Auch Ozon und UVC-Klärer als Hilfsmittel, die organische Verschmutzung und die Bakterien- und Keimbelastung niedrig zu halten sind oft im Einsatz.
    SPS-Becken Hier stehen Steinkorallen im Vordergrund, hauptsächlich die SPS-Korallen wie Acropora, Montipora und ähnliche. Diese Korallen vertragen keine hohen Nährstoffgehalte, die Zahl und Größe der Fische ist deshalb beschränkt auf das, was das System durch Wachstum verkraften kann. Viel Strömung und sehr viel Licht.

    Bei der Technik ist dann auch ein starker Abschäumer und ein Versorgungssystem, dass auf den Verbrauch von Steinkorallen abgestimmt ist wie Triton, Ati Essentials oder auch Balling.
    Weichkorallenbecken Weichkorallen sind recht pflegeleicht und verzeihen einiges an Fehlern, sie brauchen nicht so sauberes Wasser und stecken Schwankungen in den Wasserwerten auch ganz gut weg.
    Die Technik kann deshalb auch etwas günstiger sein bei Licht, Abschäumer und Co.


    Das ist natürlich nur eine kleine Auswahl, wo der Schwerpunkt sein kann, aber es zeigt, wie sehr sich die Ausstattung ändert mit der Art der Tiere, die im Mittelpunkt des Interesses stehen.


    Wenn Du nicht das Budget hast, mehrmals die Technik hin- und herzutauschen, würde ich deshalb zuerst abklopfen, was Dich am meisten reizt und was für ein Aquarium Du verwirklichen möchtest.

    Danach richtet sich dann die Ausstattung und Gestaltung des Technikbeckens.

    Die Viper ist nicht die leiseste Pumpe, zumindest nicht nach meiner Erfahrung. Das kann schon ziemlich brummen.


    Wenn Du eine zuverlässige automatische Wassernachfüllung hast, dann brauchst Du im Extremfall überhaupt keine Trennscheibe. Der Wasserstand wird dann einfach über die Nachfüllung geregelt. Bei mir klappt dies bereits seit jahren sehr gut. Auf diese Weise kannst Du z.B. erst einmal den optimalen Wasserstand für den Abschäumer bestimmen, bevor Du das endgültige Becken mit den Trennscheiben in Auftrag gibst.


    Mit welchem Versorgungssystem möchtest Du denn das Becken betreiben? Mit Balling?

    Hallo Ense,


    die Aufteilung hängt auch von dem System ab, mit dem das Aquarium betrieben werden soll. Triton etwa sagt, dass ein Algenrefugium und Aktivkohle und Phosphatadsorber im Einsatz sein sollen.


    Wenn ein anderes System im Einsatz ist reicht es meist, Platz für die Rückförderpumpe, den Abschäumer und einen Filter für Kohle und Phosphatadsorber zu berücksichtigen.


    Hast Du bereits das Technikbecken und möchtest die Scheiben selbst einkleben? Ich hoffe, es handelt sich nicht um ein Standardbecken 60x30x30 mit 4mm Scheiben. Da werden nämlich bei den dünnen Scheiben die Vibrationen der Pumpen stark übertragen.


    Generell ist das Vorgehen beim Design des Technikbecken so:

    - zuerst werden alle Komponenten, die in das Technikbecken reinkommen, erfasst:

    - welche Rückförderpumpe, Abschäumer, Filter usw. Einlaufkammer.

    Dann fängt man an mit dem Platzbedarf für RFP, Abschäumer und die Komponenten und wie die Reihenfolge ist.

    Erst dann kann man festlegen, wo Scheiben sinnvoll sind und wie hoch diese sein sollen.

    Mensch, Roman!


    Hättest Du nicht in einem unbeobachteten Moment das Aquarium verschwinden lassen können?!? Kann doch nicht so schwer sein, so ein bischen Wasser mit Umgebung am Zoll vorbeizuschmuggeln. So ein km² würde doch schon reichen! Ah, nicht vergessen, die Sonne auch mit einpacken!

    Das ist nun wirklich neu, vor allem bescheuert, weil man nur draufklicken muss, um das Foto zu öffnen.

    Irgendein DSGVO-Gedöns?!?

    Hallo Marco,


    noch einmal anders entschieden?!? :D


    Möchtest Du die Pumpen im Becken an Steinen verankern oder die Strömung mit Closed Loop bauen? Der hohe Unterschrank dürfte genügend Platz für die Pumpen bieten.

    Lieber die Fische noch etwas füttern. Marco hat schon recht, dass die dann etwas ruhiger und weniger zänkisch sind. Wenn Du einen Futterautomaten hast kannst Du ja kleine Portionen tagsüber füttern.

    Das Problem sind ziemlich sicher die Nährstoffe.


    War die Valida denn im Herkunftsbecken deutlich violett? Wenn ja, hat sie den Umzug in Dein Nullwertebecken nicht so gut gefunden. Auch die Cleaning Crew ist vom Timing her nicht so gut eingesetzt, denn die haben ja gar nichts zu reinigen und vor allem nichts zu fressen. Die brauchen jetzt tatsächlich etwas Nahrhaftes. Gib etwas Frostfutter hinein und auch ruhig etwas Algen für die Schnecken und Einis.


    Was Du jetzt nicht tun solltest ist, allzu viel reinzuwerfen, dann würde das Becken schnell kippen.


    Wenn Du gute Löcher gebohrt hast solle es gehen, aber ich würde die Konstruktion besser befestigen. Notfalls halt dünne Schrauben mit Sekundenkleber auf die Platte setzen und Controller und Lüfter so fixieren. Rechne besser mit einem Anfall von Eile /Ungeduld und gib Murphy keine Chance.

    Hallo Karsten,


    wie sich die Färbung einer Koralle ausprägt hängt von vielen Parametern ab. Die zwei wichtigsten sind dabei Licht und die Nährstoffe/Spurenelemente. Wenn die Korallen gut stehen dann würde ich am Licht erst einmal nichts machen und eher die Wasserwerte genau unter die Lupe nehmen.


    Stichwort: Nährstofflimitierung. Wenn Du fast keine Nährstoffe hast wird auch das Wachstum nur sehr zögerlich sein. Keine Algen, nichts grün auf den Steinen lässt mich vermuten, dass Dein Becken an einer Nährstofflimitierung leidet. Dann ist starkes Licht eher ein Problem als ein Segen.


    Bei Deiner Lampe hattest Du ja ursprünglich mit einem deutlich größeren Becken geplant und die Kühlung in der Mitte zwischen den beiden Lampenteilen vorgesehen. Jetzt hat die Kühlung über die Lüfter aber keinen sauberen Weg, was die Kühlung deutlich weniger effizient macht. Ich befürchte, dass die LEDs ziemlich warm werden und damit schnell altern.


    Der Eindruck des Beckens würde noch deutlich gewinnen, wenn Du einen kleinen Abblend-Rahmen auf das Becken setzt.