• Den Silikat-Wert sehe ich noch nicht so kritisch, bei uns im Wasser sind gute 10 mg Silikat und 14mg Nitrat pro Liter. Sollte ich mal Nährstoffarmut im Becken haben kann ich einfach ungefiltertes Wasser nehmen...


    https://www.swd-ag.de/privatku…asser/trinkwasseranalyse/


    Ich habe bei mir eine lange 3l-Harzsäule hinter der Osmose, mehr brauche ich nicht.

    In der letzten Analyse im November hatte ich 39mg Silikat.

    2018-07-06-osmosemitg9nx28.jpg


    Wie verbraucht das Harz ist sehe ich sehr schnell am Füllstand. Hier ist die Säule frisch aufgefüllt, im Laufe der Zeit jedoch wird sie etwas leerer, bis dann einige Zentimeter Harz oben fehlen, dann muss das Harz getauscht werden.


    Ich habe den ganzen Krempel in ein Gestell gesetzt, weil mir die Säule einfach zu oft umgefallen war. Außerdem ist es so viel besser transportierbar und das Gestell ist mit Teichfolie innen ausgelegt, so dass einige Liter raustropfen könnten, bevor es überläuft. Zur Sicherheit, wenn bei einem Wechsel der Patronen mal eine nicht ganz so dicht ist.


    Ist diese Säule:

    http://www.aquarientechnik-gra…er-3-Liter-Harz-Lang.html

  • War leider viel mehr Arbeit als ich zuerst gedacht hatte. Jetzt bin ich aber froh, dass es da ist und mir das Leben erleichtert.


    Steigende Silikatwerte bedeuten, dass Du entweder wenige Verwerter von Silikat (Kieselalgen, Schwämme) im Becken hast oder der Harzfilter nicht richtig funktioniert. Letzteres war bei mir auch der Ausschlag, dass ich die Säule genommen habe, was ich ebenfalls nicht mehr missen möchte. Sie ist einfach zu reinigen, füllen und zu verschließen. Der Luftablass ist übrigens überflüssig, den habe ich nie gebraucht.

  • Die Säule gefällt mir gut hab schon öfter überlegt ob eine 3l Säule nicht das richtige für mich ist. Anstatt der zwei 1 Liter die Ich habe. Mein Gefühl sagte mir immer sicherer seien die 2 aber nachdem der Wert jetzt noch immer steigt wird das geändert.


    Musst du das Harz noch in die Säule pressen oder langt es dieses einfach einzufüllen.

  • Ich fülle das Harz mit einem Trichter, rüttele es etwas, um die Luft rauszuholen, lasse etwas Osmosewasser einlaufen, um das ganze sacken zu lassen und fülle dann den Rest mit etwas Druck auf. Wenn die Säule in Betrieb geht sackt das ganze ohnehin noch etwas, sollte aber immer noch praktisch komplett gefüllt sein.

    Wegen der langen schmalen Form ist die Nutzung des Harzes sehr effektiv.


    Ich habe meine Osmose noch etwas abgeändert, indem ich einen Abzweig vor dem Harz gemacht habe. Erst wird die Osmose gespült, bis der Leitwert auf 10 oder niedriger fällt. Erst danach schalte ich um und das Wasser aus der Osmose fließt durch das Harz. Auf diese Art läuft nicht der Schmodder vom Spülen durch das Harz und das Harz hat eine Reichweite von weit über 1000l Reinwasser. Vor Osmose 500 Leitwert, nach Osmose 7-9 Leitwert. Die 500 entsprechend etwa 18 °dH, ein ° dH wäre also grob Leitwert 28. Das Wasser nach der Osmose hat ungefähr ein Viertel dH, wenn man nur das saubere Wasser nach dem Spülen nimmt.

    Rein rechnerisch ist die Reichweite des Harzes dann pro Liter bei ca. 6000l. Das ist natürlich eine Milchmädchenrechnung, denn die Harzanbieter geben dies immer für einen Leitwert von 1 an. Wir aber wollen nichts durchgehen lassen, da das Silikat selbst bei praktisch nicht messbarem Leitwert schon anfängt durchzugehen. Also tausche ich das Harz nicht nach 18.000 Liter, sondern nach 1500 bis 2000l etwa.


    Auch nach dem Wasserbereiten ist es notwendig, die Zuleitung zur Harzsäule wieder zu sperren, da sonst durch osmotischen Ausgleich das Harz belastet wird, wenn es an der Osmose angeschlossen wird.


    Als Leitwertmesser habe ich eine billige Lösung mit zwei Sensoren genommen. Ich verlasse mich gerade bei niedrigen Werten nicht auf den Wert selbst, für mich ist es viel wichtiger, dass die Werte anzeigen, ob die Osmose richtig arbeitet und vor der Harzsäule den Leitwert weitmöglichst absenkt.

  • Ich hab auch solch ein billig leitwertmesser aber noch keinen Hahn vor dem Silikatfilter.

    Das ich da nicht selber drauf gekommen bin. :thumbup:


    Sobald du dann umstellst und über die Säule filterst, lässt dann auch erst ca. 10l durchlaufen bevor du es auffängst?

  • Nein, sobald das Osmosewasser in die Säule geleitet wird kommt Reinwasser raus. Das ist ja genau der Sinn der Sache, dass ich den Hahn zu Säule habe, damit es nicht verschmutzt wird durch osmotischen Ausgleich.

    Während des Spülens wird das Wasser zusammen mit dem Abwasser der Osmose in den Abfluß geleitet.

  • Kurz vor Weihnachten versagt die 2te billig Rückförderpumpe!


    Nun werkelt eine 50Watt Speedy, da hab ich jetzt was angefangen!

    Wirklich tolle laufruhige Pumpe, nur jetzt nerft mich doch allen ernstes der Abschäumer und die Pumpe vom Medienfilter^^


    Dazu mal ein paar Zahlen:


    Ausgangswert = 27db gemessen mit einer Handyapp!

    Red Dragon 3 Speedy 50W = 36db

    Bubble Magus Curve A5 = 49db

    Eheim Compact = 52db



    Da ich leider keinen Bubble King mit Speedy unterkriege, werde ich mich mal nach Alternativen umschauen.


    Abschäumer aktuell ist ein Bubble Magus Curve A5


    Alternativen:


    >Arka- der mit den Düsen scheint aber auch eher zur lauten Fraktion zu gehören.


    >Deltec- hier gefällt mir extrem gut der Not Überlauf.


    >Aquabee Cove das dürfte der leiseste aber auch der teuerste sein.




    Medienfilterpumpe ist aktuell eine Eheim Compakt.


    Hier habe ich jetzt die Sicce Syncra im Auge, optimiert mit Luftzufuhr und Magnetventil für automatische Spühlung.


    Die Pumpen sind ja auch bei dem Magnetic System verbaut als auch bei den Knepo Filtern und da hört man auch nur gutes!


    Allerdings wirkt es so als ob die Knepopumpen alle nicht regelbar sind?

    Zumindest wird nichts erwähnt.


    Regelbar muss natürlich sein, aber die Einzelpumpen die ich finden konnte scheinen ja alle Regelbar zu sein.